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Beim Spielen schaltet man nur das Gehirn aus, verlernt, die schweren Dinge im Leben zu bewältigen und es ist nur ein nutzloser Zeitvertreib? Von wegen! Für die Wissenschaft ist klar: Spielen kann auch klüger machen! Mit den unzähligen verschiedenen Spielen, die einem zur Auswahl stehen, kann man nicht nur ungemeinen Spaß haben, sondern auch verschiedene Bereiche des Gehirns trainieren.

Mit Bewegungsspielen auf dem Pausenhof fängt es schon an: Wir haben nicht nur Spaß mit unseren Mitschülern, sondern verbessern gleichzeitig auch noch unsere Koordination, Kondition und unsere grauen Zellen. Beim Kästchenspringen kommt es neben dem Körperlichen auch auf die Merkfähigkeit und Kreativität an. Und Klatschspiele zeigen, dass man sich oft Sätze besser merken kann, wenn man sie mit einer Bewegung verbindet.

Das Gedächtnis verbessern und einer Strategie folgen

Was könnte einem helfen, seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen? Ganz klar: Memory! Bei dem Klassiker muss man sich merken, wo zusammenpassende Bild-Paare versteckt sind und diese in einem Zug aufdecken. So kann man spielerisch seine Erinnerungsfähigkeit verbessern. Weitere beliebte Alternativen sind Merkspiele wie „Ich packe meinen Koffer“ und „Stille Post“. Die können auch eine tolle Auffrischung des Gedächtnisses für ältere Herrschaften sein.

Bei den absoluten Klassikern wie Schach, Mühle und Dame muss man weit im Voraus denken und erkennen, was auch in der Zukunft nützlich für seine Spielstrategie sein wird, um sich einen guten Spielvorteil zu verschaffen. Auch muss man sich in die Situation des Gegners hineindenken, um seine nächsten Spielzüge vorauszuahnen. Dies erfordert ziemlich viel Köpfchen, aber ist super für die Konzentration.

Das Schreiben und Rechnen trainieren

Scrabble ist wohl jedem bekannt. Der Brettspiel-Klassiker aus dem Jahre 1948 hat viele Familien in ihrem Alltag begleitet. Das Tolle ist, dass man auch hier wieder nach dem Spielen klüger ist als vor dem Spielen. Scrabble trainiert und vergrößert den Wortschatz ungemein und verbessert auch die Rechtschreibung. Auch für Kinder ist dies eine tolle Herangehensweise an das Lernen.Auch das kontinuierliche Üben der Rechenfähigkeit sollte nicht zu kurz kommen. Hierfür ist Kniffel eine kurzweilige und bestens geeignete Aufgabe. Man muss kombinieren, sich merken, was einem noch fehlt und es schlussendlich alles ausrechnen. Das kann zum Beispiel derjenige mit der größten Übungsnotwendigkeit übernehmen. Auch Sudokus strengen den Kopf an und können auch für den Einzelnen als Knobelübung dienen.